Günter Wirth
Günter Wirth

1999: Moskau, Roter Platz, MANEGE***Günter Wirth  wurde 1991  von Michael Schultz  für seine Galerie  in der Charlottenburger  Mommsenstraße Straße  unter Vertrag ge- nommen  und vom  30.5. bis zum 4.7.1992  mit TAILS-Bildern  ausgestellt.  Für seine  Grafikedition  ließ er  eine DIN-A-2 -Mappe  mit frühen  TAILS Bildern  von  Pawellek  anfertigen,  die er  auf zahlreichen  In- und  Ausländischen  Kunstmessen  präsentierte.  Als die Wende kam,  begann sich Schultz mehr und mehr für Künstler der DDR zu interessieren  und eröffnetae in Dresden eine Repräsiden- tenz.  Besonders hatte es ihm Ralf Winkler (5.10.1939-2.5.2017)  mit Künstlername A-R.Penck angetan, den er als bisher unbekannt, in Westberlin und der Bundesrepublik  groß herausbrachte. Günter Wirth bezeichnete er  als zu alt  und bereits bekannt,  als das man ihn noch  weiter  fördern  und mit ihm  Geschäfte machen könne. So wechselte er  1995  von der Galerie Michael Schultz  zur Galerie Waszkowiak in der Friefrichstraße  gegenüber dem Friedrichstadtpalais.  Er hatte gerade eine neue Serie von Mauerbildern gemacht. Und  Frau Waszkowiak fragte ihn,  ob er Lust habe,  in Moskau  auf dem Roten Platz  auszustellen.  Günter Wirth  freute sich darüber und sagte zu, obwohl er krank war und nicht persönlich dabei sein konnte. Sie meldete ihn in der MANEGE an.  Die Manege war eine ehemalige Reitsporthalle, sehr ehrwürdig und schön  und wurde als Moscow State Exhibition-Hall genutzt  Die alte MANEGE  war wie die  Kreml-Gebäude  gebaut  und  passte sich  als Abschluß  des Roten Platzes  gut  in das Ensemple ein.  Leider  ist sie  abgebrannt und wurde durch eine Moderne Halle an einer Ecke des Kreml eretzt. 

1999: Moskau, Roter Platz, MANEGE***Günter Wirth  wurde 1991  von Michael Schultz  für seine Galerie  in der Charlottenburger  Mommsenstraße Straße  unter Vertrag ge- nommen  und vom  30.5. bis zum 4.7.1992  mit TAILS-Bildern  ausgestellt.  Für seine  Grafikedition  ließ er  eine DIN-A-2 -Mappe  mit frühen  TAILS Bildern  von  Pawellek  anfertigen,  die er  auf zahlreichen  In- und  Ausländischen  Kunstmessen  präsentierte.  Als die Wende kam,  begann sich Schultz mehr und mehr für Künstler der DDR zu interessieren  und eröffnetae in Dresden eine Repräsiden- tenz.  Besonders hatte es ihm Ralf Winkler (5.10.1939-2.5.2017)  mit Künstlername A-R.Penck angetan, den er als bisher unbekannt, in Westberlin und der Bundesrepublik  groß herausbrachte. Günter Wirth bezeichnete er  als zu alt  und bereits bekannt,  als das man ihn noch  weiter  fördern  und mit ihm  Geschäfte machen könne. So wechselte er  1995  von der Galerie Michael Schultz  zur Galerie Waszkowiak in der Friefrichstraße  gegenüber dem Friedrichstadtpalais.  Er hatte gerade eine neue Serie von Mauerbildern gemacht. Und  Frau Waszkowiak fragte ihn,  ob er Lust habe,  in Moskau  auf dem Roten Platz  auszustellen.  Günter Wirth  freute sich darüber und sagte zu, obwohl er krank war und nicht persönlich dabei sein konnte. Sie meldete ihn in der MANEGE an.  Die Manege war eine ehemalige Reitsporthalle, sehr ehrwürdig und schön  und wurde als Moscow State Exhibition-Hall genutzt  Die alte MANEGE  war wie die  Kreml-Gebäude  gebaut  und  passte sich  als Abschluß  des Roten Platzes  gut  in das Ensemple ein.  Leider  ist sie  abgebrannt und wurde durch eine Moderne Halle an einer Ecke des Kreml eretzt. 

1999: "Eier, Butter, Käse", Collage auf Karton. Angekauft von einem New Yorker in der MANEGE auf dem `Roten Platz´ in Moskau.

 

Zu der Ausstellung gab es einen dicken Katalog, der aber nur in russisch gedruckt war. Auf mehreren Seiten brachte man gro8forma-

tige Fotos von Wirth´s Bildern (Siehe Bilder 1 bis 15  Art Manege ´99, Moskau) und (Mauerbilder auf Zeitzeugen)

 

Wirth´s  großformatige Mauerbilder  fanden bei den vorbeiflanierenden  und mit Schmuck behangenen,  in teuren Pelzmänteln geklei- deten Damen der Moskauer Gesellschaft hatten wenig Interesse. Zu weit weg war für sie Berlin und die Mauer. 

Ausgerechnet  ein Amerikaner aus New York kaufte  ein schönes Mauerbild von ihm (Siehe Bild oben  der Faded Signs bei Zeitzeug- nissen) mit den Namen `Eier, Butter, Käse),  sowie (Harry Hempel,  am 29,9.1955 in Granollers/Barcelona  und  Nadine A. Palentino am 25.4. 1997 im Polk Museum of Art in Lakeland/Florida).   

 

Für  Günter Wirth  war abgesehen von dem Image  die Ausstellung in Moskau kein Erfolg. Trotzdem bedauerte er es,  nicht dabei ge-wesen zu sein.

 

ENDE  (Fertig gestellt am 10.2.2019)

 

1967: Blick zum Schloß Heidelberg

ENDE  (Fertig geschrieben am 4. Janur 2019).***