Günter Wirth
Günter Wirth

1961: Joachim R.***

Joachim R. , ein junger Student der Steuerberater werden wollte und  Trauzeuge bei Günter Wirth´s Hochzeit war, kam in seiner freien Zeit immer zur Galerie Dagmar Wirth , die in Galerie Wirth Berlin  umbenannt worden war und fühlte sich  in der Galerie Atmosphäre zu Hause.  Er erzählte von seinen vielen  Londonbesuchen  und von der  ´New Vision Centre Gallerie´  des  Künstlers Denis Bowen. Er ist ein wichtiger Künstler der Nachkriegs-  und Britischen Kunstszene. 

 

Dennis Bowen

 

 

 

Dennis Bowen (Bildausschnitt) 1961

 

Dennis Bowen  beteiligte sich früh  an der informellen Malere und lies einen bräunlichschwarzen Lack über einen  silberfarbenen Mal- grund fließen. Er war aber kein vollständiger Informeller,  sondern nahm gegenständliche Erinnerungen in seine Kombinationen auf.

1962 studierte er Kunst am Hammersmith College of Art and Design in London. Er hat zahlreiche Ausstellungen gemacht und ist in vielen Museen vertreten. 1963 stellte er duch Vermittlung von Günter Wirth´s Mitarbeiter Joachim Reinke in der Galerie Dagmar Wirth aus. Günter Wirth nahm verschiedene 1961 und 1962 geschaffene Bilder in seine Sammlung aus und stellte sie u.a. 1999 in der Galerie Waszkowiak in der Friedrichstraße aus.

 

Als Joachim Reinke diese Arbeiten sah, dachte er sofort an Günter Wirth und daß sie ihm auchgefallen würden. Er vermittelte für beide Galerien einen Ausstellungstausch.

 

 

Issam El-Said

 

Ein weiterer Künstler,  den Reinke in London entdeckte,  war Issam El-Said. Er ist ein islamischer Künstler und Autor der islamischen Künste und Architektur . Er wurde 1938  in Baghdad  von der Ägypterin Esmat Fahmi geboren. Der Vater war  der Iraker Sabah Nuri

El-Said.  

1960: Issam El-Said, Ohne Titel

Er studierte am Corpus Christi College in Cambridge und erreichte 1961  die Berufsqualifikation für Architektur. Als Autor beschäftigte er sich mit Geometrischen Konzepten Islamischer Künste und Architektur 

1960: Issam El-Said, Ohne Titel.

 

1965: Jordanische Prinzessin " Sharifa" Wijdan Ali

 

"Sharifa bedeuted " Herz und Verstand".  In der Galerie Wirth Berlin stellt sie als Malerin (26) ihre Bilder aus.  Sie ist am  29.8.1939 in

Bagdad im Irak geboren   und ist  die Cousine von König Hussein.  Sie ist Educator,  eine ausgebildete Erzieherin  und  Diplomat,   ihr Hobby ist die Malerei.  Bei Günter Wirth  stellt sie  das erstemal in  Europa aus. Als Diplomatin  war sie 1962  die erste Frau im jorda- nischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten. 

 

In die  Galerie Wirth Berlin  ist sie  aber  nur Privat  als  Wijdan  zur Ausstellung  ihrer Bilder  gekommen.  Joachim Reinke  als Wirth´s Mitarbeiter hat die Ausstellung vermittelt. Die Bilder  kamen aus Amman  nach Berlin und waren nur  ungerahmte Kartons. Mit Ölfarbe gemalt in oxiotisch flammenden Farben. Sie haben poetische Titel  wie " Gefangene Seele", "Heilige in der Hlölle"  oder  "Reste eines Traumes". 


1965: Jordanische Prinzessin "Sharifa" Wijdan (Herz und Verstand) in der Galerie Wirth Berlin

 

Der Berliner Konsul Jordaniens  bat  Günter Wirth die Rahmung in einer Kreuzberger Rahmenfabrik  nach deren Gutdünken  rahmen zu lassen  und ließ zur Ausstellungseröffnung  aus Paris  mehrere Kartons  Champagner  einfliegen.  Die Rahmung  gefiel  Wirth gar- nicht,  aber er kannte damals  noch nicht  die  Metall-Magnet-Rahmen  der Fima Halbe  die er später  im  In- und Ausland  bei seinen verschiedenen  Ausstellungen anliefern ließ.

 

Zur Vernissage kam der Jordanische Botschafter  und der Bundespräsiden Lübke  schickte seinen  Staatssekretär von Herwarth  und der Minister für Alldeutsche Angelegenheiten Mende kam noch hinzu.  Nachdem Günter Wirth sich Quälte mit der der Begrüßung der

Köiglichen Hoheiten, Majesteten usw.,  eröffnete er die Ausstellung. Seine Freundin Ingrid Giese (21), der späteren Ingrid Wirth stand mit dem Rücken an den großen Grafiktisch gelehnt,  als Günter  ihr  drei rote Rosen überreichen wollte  und an drei  im Gespräch be- findlichten  Botschafterfrauen,  der Jordanischen,  Französischen  und  Englischen, vorbei mußte,  drehten die sich  erwartungsvoll zu ihm um und wurden enttäuscht, als er an ihnen vorbei gind und die drei Rosen einem jungen Mädchen überreichte. 

 

Das Malen ist für Wijdan mehr als ein Hobby . In Berlin blieb sie  bis zum 14. Juni, ihre Bilder bis zum 17. Juni. Sie.genoß es,  einmal keine Pflichten zu haben, Sie bummelte stundenlang durch die Straßen, ging einkaufen, trank Kaffee und träute, träumte, träumte ....

 

Wenn ihr die Füße schmerzten, kam sie in die Galerie und schlief ein wenig in Günters kleinem Zimmer. 

 

"Sharifa bedeuted " Herz und Verstand". In der Galerie Wirth Berlin stellt sie als Malerin (26) ihre Bilder aus.  Sie ist am 29.8.1939 in Bagdad im Irak geboren und ist  die Cousine von König Hussein.  Sie ist Educator,  eine ausgebildete Erzieherin  und Diplomat,  ihr Hobby ist die Malerei.  Bei Günter Wi 

 

Der Berliner Konsul Jordaniens  bat  Günter Wirth die Rahmung in einer Kreuzberger Rahmenfabrik  nach deren Gutdünken  rahmen zu lassen  und ließ zur Ausstellungseröffnung  aus Paris  mehrere Kartons  Champagner  einfliegen.  Die Rahmung  gefiel  Wirth gar- nicht,  aber er kannte damals  noch nicht  die  Metall-Magnet-Rahmen  der Fima Halbe  die er später  im  In- und Ausland  bei seinen verschiedenen  Ausstellungen anliefern ließ.

 

Zur Vernissage kam der Jordanische Botschafter  und der Bundespräsiden Lübke  schickte seinen  Staatssekretär von Herwarth  und der Minister für Alldeutsche Angelegenheiten Mende kam noch hinzu. Nachdem Günter Wirth sich Quälte mit der der Begrüßung der

Köiglichen Hoheiten, Majesteten usw.,  eröffnete er die Ausstellung. Seine Freundin Ingrid Giese (21), der späteren Ingrid Wirth stand mit dem Rücken an den großen Grafiktisch gelehnt,  als Günter  ihr  drei rote Rosen überreichen wollte  und an drei  im Gespräch be- findlichten  Botschafterfrauen, der Jordanischen,  Französischen  und Englischen,   vorbei mußte,  drehten die sich erwartungsvoll  zu

zu ihm um und wurden enttäuscht, als er an ihnen vorbei gind und die drei Rosen einem jungen Mädchen überreichte. 

 

Das Malen ist für Wijdan  mehr als ein Hobby. In Berlin  blieb sie bis zum 14. Juni, ihre Bilder bis zum 17. Juni.  Sie genoß es, einmal keine Pflichten zu haben.  Sie bummelte stundenlang durch die Straßen, ging einkaufen, trank  Kaffee und träumte, träumte, träumte.

  

Wenn ihr die Füße schmerzten, kam sie in die Galerie und schlief ein wenig in Günters kleinem Zimmer. 

 

Die Vernissage war ein gesellschaftlicher Erfolg,  für die Bilder interessierte sich niemand.  Wijdan blieb noch  bis zum Ende  der Aus-

stellung in Berlin  und genoß es,  einmal keine Pfichten zu haben  und unerkannt bummel zu gehen, Kaffee zu trinken  und  einkaufen zu gehen. Joachim Reinke (20) hat sich um Wijdan (26) bemüht  und versuchte,  sie in ihrem Berliner Hotel zu besuchen. Aber er war für sie noch zu jung und sie hat ihn sich abgewimmelt. 

 

Als sie ein paar Jahre heiratete, schickte sie Günter eine Einladung an den Hof in Bagdad. Leider war er in der Schule unabkömmlich

und konnte die Einladung nicht annehmen.

 

ENDE  (Fertig gestellt am 7.2..2019) ***