Günter Wirth
Günter Wirth

1959: Fasano di Puglia, Selva di Fasano ***

Una processione Santa Laterre in Fasano di Puglia im Sommer 1959

Fasano  ist eine süditalienische Stadt in Apulien  und gehört zur Provinz Brindisi.  Günter Wirth kam  im Sommer 1959 über Bari   mit

dem Zug  nach Fasano und  fragte sich  nach der Piazza durch.  Er begegnete einer malerischen Prozession,  die sich  ´Processione  Santa Laterre´ nannte.  An der Piazza,  es war heiß  und alle Fenster   und doppelflügelligen Holztüren  waren geschlossen,  aber an einer Ecke  war eine breite Tür weit offen.  Ein Polizeioffizier saß da  an seinem Schreibtisch  und sah Günter  mit der  umgehängten großen Kameraausrüstung und winkte ihn zu sich. Aus einer Schublade zog er eine einfache Kleinbildkamera hervor  mit der er nicht so zurecht kam und bat Günter, ihm die Bedienung zu erklären.  Sie kamen ins Gespräch und als er hörte,  daß Günter nach Egnatia wollte, rief er per Tlelefon einen Bekannten mit seinem Auto herbei. Der lud ihn in seinen Wagen ein  und fuhr mit ihm los.

 

Sie kamen  an einen großen gerodeten Acker. Nchts von Ausgrabungen war zu sehen. Günter war enttäuscht. Gerade wegen der so-

genannten  Gnathia-Keramik  hatte er  den Weg  hierher gemacht.  Egnatia (Gnathia) war  eine griechische Kolonie  in süditalien  und

in dem Ort  war eine Fabrikation  für eine spzielle griechische Keramiksorte (Gnathiaware) gewesen.  Es war Sonntag  und da  wurde nicht gearbeitet. Es war also kein Mensch zu sehen. 

 

Sie stiegen aus  und  gingen  zu den Ackergräben.  Da war  vieles aufgewühlt worden  und  sie sammelten ein  was zu finden war.  In einer Wasserlache wuschen sie die Scherben und legten sie am Auto zum Trocknen in die Sonne. 

 

1959: Der Fahrer und Gio-Gio beim besichtigen der getrockneten Scherben.

Selva di Fasano  ist eine Commune von Fasano  und ein sehr romanischer Ort.  In grüner Umgebung finden sich einzelne Trulli´s. Es hat eine Kirche,  eine Trulli-Kirche,  die aus mehreren   aneinander gesetzten Trulli´s besteht.  Dann kann man  mit einem Jeep einen Zoo durchfahren und die außerhalb ihrer Käfige frei herumlaufenden Tiere beobachten. 

 

Günter Wirth begab sich aber in den Hauport der Trulli´s, nach Alberobello.

 

Gio-Gio sucht etwas an der Mauer eines Trullis in Selva di Fasano

ENDE  (fertg gestellt am 2 8.2018)