Günter Wirth
Günter Wirth

1957: Vulcano

Vulcano ist der Namensgeber für alle unere heutigen Vulkane. Die Insel gehört mit seinen Nachbarinseln  Lipari, Stromboli, Salina,

Panarea, Filicudi und Alicudi zum Archipel der Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer. Auf der Insel gibt es drei Vulkane. Einer ist schon seit der Antike erloschen, während der 123 m hohe Vulcanello ruht. Der Gran Crater ist nur noch mit seinen Fumarolen aktiv, aber man spekuliert mit eiem neuer Ausbruch.

 

Hauptort der Insel  ist der Hafen Porto di Levante mit der Anlegestelle für Dampfschiffe und Aliscrafi. Es giebt 1957 noch keine Straße

und keine Bebauung und keinen Tourismus. . Günter Wirth fand aber eine kleine bescheidene behelfsmäßige Penssion.  

1957: Vulcano mit den Fumarolen und darin Badenden des Grand Crater

Günter Wirth  machte sich nach einem erholsamen Schlaf  vom Porte di Levante auf den Weg zum Gran Crater. Er mußte ein gro8es

Vulkansandfeld durchqeren,  daß sich trotz seiner Sandalen an den Füßen  noch sehr heiß anfühlte.  Aber seine in Trapani geflickten 

Sandalenriemen und seine Fußsohlen  nahmen keinen Schaden. Der Weg  ist beschwerlich,  aber seilliche Büsche  spenden hin und wieder Schatten. Der Aufstieg zum Stromoli ist bedeutend anstrengender.

 

Der Berg Vulcanello  ist sehr Schwefelhaltig und die Schwefeldämpfe sind nicht für Lungengeschädigte ratsam. Aber mit seinem Far-

benspiel des gelben Gesteins  einfach herrich anzuschauen. Besonders beeindruckend  sind zum Meer hin die von Wind, Regen und Wellen ausgewaschenen Lavaformationen inmitten des schwarzen feinen Sandes.

 

ENDE (Fertiggestellt am 22.8. 2018)