Günter Wirth
Günter Wirth

1957 Syrakus ***

die 1957: Syrakus. Dionis stand nicht mehr auf seines Daches Zinnen, die hatten die Römer mit seiner Stadt Syrákisai zerstört.

Syrakus  ist eine Stadt an der Ostküste Siziliens und eine autonome Provinz am Ionischen Meer und ist durch ihre antiken Ruinen be- kannt.  Sie wurde im 8. Jahrhundert v.Chr. von dorischen Siedlern aus Korinth  auf der Halbinsel  Ortygia,  die mit Syrakus verbunden ist,  gegündet. Die Ureinwohner, die Sikelier zogen sich in das Innere von Syrakus zurück. Syraksu  und wurde im Laufe der Jahrhun-

derte zur mächtigsten Stadt auf ganz Sizilien.

 

Syrakus  heißt auf italienisch Siracusa, auf sizilianisch Saracùsa  und auf altgriechisch Syrákusai.   Um 200 v.Chrvinzen.eroberten die Römer Sizilien  und machte die Insel  zu einer ihrer Provinzen.  Ihre Hauptstadt hieß Syrakus . Etwa 315 n.Chr. entstanden nach Rom die  größten  Katakomben  der Stadt  und der  zentral  gelegene   Parco Accheologico della Neapoli.   Der Park umfaßt   das von  den Griechen  in hrer Kolonie  Syrákusai  erbaute Theatro Greco,  das von den Römern weiter benutzt wurde, das römische Amphitheater und  den  Orecchio di Dioniso,  eine Kalksteinhöhle, die wie ein menschliches Ohr geformt wurde.  In der Höhle wurden von ihnen die

Gefangenen gesperrt,  deren geflüsterte Gespräche man  am oberen Ende der Höhle deutlich mithöhren konnte.

 

Im Mittelalter  kam Syrakus erst unter byzantnische Herrschaft,  wurde danach aber  unter arabische Herrshaft  und sie waren es,  die ihre Hauptstadt von  Syrakus nach Palermo  verlegten.  Daran änderte sich auch nichts,  als die Byzantiner  noch eimal die Macht  an sich rissen. Von ihnen stammt das  Castello Mauriace. Dann eroberten die Normannen Sizilien und Syrakus.

 

1957: Drei Grazien in Syrakus

Günter Wirth  kam  mit dem Zug nach Syrakus.  Der Bus war gerammrlt voll,  man drängte sich  wie die Ölsardienen  in einer Konser- enbüchse und konnte nicht umfallen. Ihm fällt es nach einer Weile auf, daß die Umstehenden so freundliche Gesichter zeigen und ihn öfters anschauen. Als der Bus in der Stadt hielt und Günter mit all seinem umgehängten Kram austieg, rutscht ihm seine Hose runter. Die Gäste im abfahrenden Bus lachen.  Nun begreift Günter,  daß ein Langfinger, ein ´stronzo´ (Neapolitanisch: Spitzbube)  ihm ohne daß er es merkte,  den Hosenriemen  aus der Verankerung  in den Schnallen  herusgefädelt hatte. Ale Fahrgäste  in seiner Nähe hat-ten es mitbekommen und beobachtet, nur er nicht.  Stronzi gibt es also nicht nur  in Neapel! Das war die erste Begrüßung in Syragus, eine zweite, aber erfreulichere  kam nach kurzer Zeit.  Drei Grazien (gratiae)  baten Günter,  von ihnen ein Foto zu machen.  Er tat es sehr gerne

 

Auf zu  der Festung von Dionysios in Syrákusai. Der Tyrann lebte von  430 v.Chr. bis 367 v.Chr. und machte Syrakus zu seine Zeit zur

stärksten Macht in Sizilien.  Schiller hat 1798 eine Ballade " Die Bürgschaft " geschrieben  und auch damit  Syrakus und  Dinysios un-

vergeßlich gemacht.

 

 

Günter Wirth  war fasziniert von der Raffinesse des Dionis.  Er hatte drei Festungsgräben anlegen lassen.  Alle wurden mit zur Vertei- digung versehenen Schützenlöchern versehen und an ihrem Ende mit einer Attrappe eines  schwer bewaffneten Festungseinganges.

Hatten die Angreifer  nach schwerem Kampf unter hohen Verlusten den Graben erobert, scheiterten sie an der Festungsattrappe,  die nur  aus massivem Gestein bestand.  Es mußte also der zweite Graben genommen werden  und so danach auch noch der dritte.

 

1957: Der dritte Graben von Syrákusai mit den Schützenlöchern

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ENDE  (Fertiggestellt am 26.8.2018)