Günter Wirth
Günter Wirth

1956: Babelsberg, DEFA***

Günter Wirth  hatte  bei seiner ersten Fahrt  nach Neapel   bei einem Zwischenstop  in Hannover  Gertrud Brinkman,  die Tochter des Opernsängers Brinkman kennengelernt.  Als sie 1956 bei einer Hannoversche Zeitung anfing und einen Auftrag bekam,  die DEFA in Babelsber zu besuchen und daüber zu schreiben, kam sie zu Besuch bei Günter Wirth in Charlottenburg. Günter überlies ihr sein Bett

im Wohnzimmer  und zog vorrübergehend zu seinen Eltern ins Schlafzimmer.  Da Heinrich Wirth frühmorgens um 6 Uhr aufstand und

zu seiner Arbeitsstelle fuhr,  konnte  Günter  ins Wohnzimmer  und zu ihr  ins Bett kriechen.  Günters Mutter schlief immer lange   und außerdem konnte sie ja nichts hören. 

 

Am nächsten Morgen  fuhren Gertrud und Günter  nach Ostberlin  und gingen  zum Magistrat  um Passagierscheine  zu erhalten. Für

Gertrud als Westdeutsche kein Problem,  für Günter aber als Westberliner unmöglich. Der Beamte fragte ihn nach seinem Beruf  und Günter nannte ihm Kunstmaler. Der Beamte legte seinen Kopf schief und überlegte. Kunstmaler?  Dann können Sie doch auch zeich-

nen?  Günter bejahte.  Dann fahren Sie eben als Pressezeichner mit.

 

In Babelsberg drehte 1956 die DEFA gerade einen Spielfim mit Gérard Philipe und die Pariser Kulissen waren aufgebaut. Für Günter

sehr interessant zu sehen, was die Kollegen der DDR so in Angewadter Kunst machen, denn er hatte ja in der Klasse von Bergman/

Hölzmann an der HfBK als Gaststudent gearbeitet.

 

Gertrud machte sich Notizen für Ihren Bericht. Sie sah sich mit Günter noch die Stadt Babelsberg an, eine typichr Stadt der DDR und 

für sie ungewohnt und neu. Dann ging es zur Besichtigung der vielen Sehenswürdigkeiten der Haupstadt Potzdam von Brandenburg. 

 

ENDE  (abgeschlossen am 26.5.2018)  FERTIG.

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