Günter Wirth
Günter Wirth

1954: Gares et Halls de Paris***

Ein Jahr später   war Günter Wirth  wieder in Paris, diesmal aber  als Eisebahn-Fan,  und wollte  die Bahnhöfe  und Gleisanlagen,  die verschiedenen Abstellanlagen  besichtigen.  Sie waren alles Sackgassen, d.h. Kopfbahnhöfe.. An einem der großen Verschiebe-  und Abstellbahnhöfe machte ihm die Hitze zu schaffen und er beschloß ein Bistro aufzusuchen.  Er fand eins und es war fast leer. In einer Tasche  hatte er noch einige unsaubere Biergläser  aus Lothringen und dem Elsaß.  Als er darin kramte, beobachtete ihn der Wirt ünd

kam auf ihn zu. Günter Wirth  erschrak  und fürchtete um seine Gläser.  Durch Gebärden und ein Kauderwelsch,  er war für Sprachen unbegabt und konnte kein Französisch,  versuchte er dem Wirt klazumachen,  daß die Gläser  ein Souvenir seien  und nicht  von ihm

stammten.  Dem Wirt beeindruckte das Gestammel nicht,  er  ging zum Tresen, wusch die Gläser, trocknete sie ab, nahm noch einige aus dem Regal, die nicht dabei waren, packte alles zusammen und brachte das Ganze zu ihm.    

Ganz anders war die Begegnung mit einem Kellner auf den Champs Elyxées 1992.  Günter Wirth hatte am 4.3.1992 eine Ausstellung im Grand Palais und hatte zur Eröffnung den in Paris lebenden israelischen Maler David Azuz und seinen  Großcousin Heman Sager, einen in Paris lebenden indischen Designer, einegeladen.  Er war noch eine Stunde vor der Eröffnung vor dem Palais und setzte sich solange  zum Frühstücken  schräg gegenüber  in ein Café  der Champs Elysées. Als er gegessen hatte,  bstellte er  ein  zweites Glas Wein beim Kellner.  Der aber meinte, ohne Essen keinen Wein.  Das hörte ein junger Mann am Nebentisch und herrschte den Kellner an, wie man einen Ausländer so behandeln kann. Die in einer der selbsthergestellten Mappe ausgestellten Arbeiten der frühen TAILS

Serie machten auf beide keinen großen Eindruck  (Siehe Bild 13 unter Ausstellungen bei Zeitzeugen).

 

Zur Lage des Quartier des Halles  und deren Größe  nnehme man das KADEWE,  multpliziere es mit 7  und man hat  die ungefähren Ausmaße.  Der Komplex befindet sich im größten Verkehrsknotenpunkt  und unterirdischen Bahnhof Europas in der Nähe  der Metro-Station ´Chatelet-Les Halles´ und ist zu einem Teil über den Bahnhof gebaut  und die einzelnen Gebäude sind mit Fußgängerbrücken und unterirdisch durch ein unübersichtliches Tunnellabyrinth miteinander verbunden.  Bewacht wird das Chatelet durch eine spezielle Polizeieinheit, die in der Nähe des Chátelet stationiert ist. 

 

In den Hallen gibt es alles zu kaufem, angefangen von den verschidesten Affenrassen bis zu den Elefanten.  Natürlich auch alle Auto-

marken. 

 

ENDE  (Beendet am 25.1.2019).***