Günter Wirth
Günter Wirth

1954: Ercolano

1954: Altes und Neues Ercolano mit dem Vesuv

Seit 307 v.Chr.  gehörte Herculaneum zum römischen Einflußbereich.  Zum Zeitpunkt der Zerstörung am 24. August 79 v.Chr.  hatte es etwa 4000 Einwohner und war als Hafenstadt deutlich kleiner als Pompeji.  Viele der  freigelegten Häuser  deuten auf einen sehr großen Wohlstand  der Einwohner hin,  die wegen  der natürlichen Schönheit  und den prächtigen Blick über die  Bucht von Neapel  und seiner reinen Luft gerne als Sommerfrische vieler reicher Römer gewählt wurde.

 

Herculaneum war als griechische Stadt Herakleion bekannt und war von einer Mauer umfaßt,  die ein Gebiet von ca. 20 Hektar ein-faßte und lag an der Küstenstaße,  die am Golf entlang  von Neapolis  nach Pompeji und Stabiae führt.  Diese Trasse wurde später  Via Domitiana genannt.

Der Ausbruch des Vesuv kam völlig überraschend.  Eine kilometerhohe Explosionssäule spieh  Asche und Lapilli aus und tug sie in die Richtung Pompeji. Ein Pyroplastischer Strom  raste mit einer Temperatur von über 400 Grad Celsius und einer Geschwindigkeit  von 100 bis 200 km/h dicht und zähflüssig auf die Stadt zu. Sie füllte die Gebäude und sein Inventar mit einer vulkanischen Schicht von bis zu 20 Meter Stärke völlig aus  und verfestigte das Material zu einer dichten Masse von Tuffstein, die alles konservierte. Die

die mehrgeschossigen Häuser mit ihren Möbeln blieben in einem guten Erhaltungszustand erhalten.

 

Die über Jahre hinweg erfolgten Ausgrabungen erfolgten unter Leitung und Aufsicht des neapolitanischen Militärs. Da Günter Wirth jedes Jahr für drei Monate in seinem Atelier in der Via Mezzocannone lebte, konnte er jährlich die Ausgrabungen verfolgen.

 

War 1954 noch Herculaneum unter Resina mit der Straßenbahn zu erreichen,  so brachten ihn nach der Eingemeinung von Resina und Ercolano als Stadteil  von Neapel die  Circum Vesuviana Triebwagen in wenigen Minuten hin.

 

 

!954: Das alte Herakleion mit dem überbauten Resina

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