Günter Wirth
Günter Wirth

1954: Aufbruch nach Neapel ***

Am 11. Mai 1954  feierte man die Silberhochzeit von  Heinrich und Clara Wirth.  Günters Vater Vater Heinrich Wirth  hatte Stellung als

beamteter Geometer  erhalten  und damit ein festes Gehalt   in Aussicht. Nach Jahren  der Entbehrungen  und ohne Reisen  wollte er

die Hochzeitsreise nach Venedig wiederholent und buchte Hotel und  Eisenbahnfahrt nach Venedig.

 

Günter Wirth  als 22jährigen würde das ja wenig interessiernen, meinte er und schenkte ihm ein paar Scheine. Er solle sich selbst  et-was aussuchen. Er nahm die Landkarte und stieß auf Neapel und die Region um den Golf herum. Da waren Pompeji, Ercolano, Capri

und Ischia, Sorrent, und andere Orte  die man von   Filmen her  kannte.  Also beschloß er,  nach Neapel  zu fahren.  Da der Zug nach dem Süden von München aus ging,  fuhr er per Anhalter  über die innerdeutsche Grenze bis Hannover.  Er nahm nur die abgegriffene

Schulaktentasche mit den notwendigsten Utensilien und als Handwerkzeug Pinsel, Druckwalze und 3 Tuben Temperafarben mit.

 

Unter den linken Arm  Klemmte er sich 3 fertig mit Leim, Sand und Gips  grundierte 80x60 cm große  grundierte Hartfaserplatten,  die recht unbequem zu tragen und schwer waren. So, wie er es schon mehmals bei seinen Kurzfahrten nach Paris getan hatte,

 

Günter Wirth  fuhr per Anhalter nach Hannover,  denn erst von dort gab es einen Zug nach München.  Und nur von München aus fuh-ren 1945 Züge in den Süden über Österreich nach Rom in Italien.  Rom war 1954 das Ende Italiens  und danch kam der Mezzogiorno und schließlich Sizilien. 

 

In Hannover lernte er in der Jgendherberge Gertrud Brinkmann kennen  (Siehe Blog: 1954: Gertrud Brinkmann).

 

Der Zug aus Münchcn endete im Hauptbahnhof Roms, der Stazione Termini, der zugleich ein Kopfnahnhof war. Hier mußte man in ei-

nen Regionalzug umsieigen wenn man weiter nach nach Neapel und weiter hinein in den Mezzogiorno wollte.  Die Fahrt nach Neapel

dauerte eine halbe Stunde (Siehe Blog: 1954: Nach Rom und Neapel !).

 

In Neapels Universität  bekam  Günter Wirth  durch Studenten  (Siehe Blog: 1954: Corda Fratres !).  eine private Unterkuft   vermittelt (Siehe Blog: 1954: Corda Fratres !).  Diese Unterkunft wurde mehrere Jahre lang  für jeweils drei Monate jährlich  sein Atelier  (Siehe:

Blog: 1954: Neapel und Umgebung !).

 

In Neapel (Siehe Blog: 1954: Vincenzo, Ninetta !) wurde er in der Universität von Neapel Mitglied der Corda Fratres, lernte Lucio ken- nen (Siehe: Lucio Amelio bei Wikipedia und meine Blogs: 1945: LuciobAmelio in Resina und  1955: Lucio Amelio in Berlin !).

 

ENDE  (Fertiggestellt am 2.September 2018)..