Günter Wirth
Günter Wirth

1950: Erika

Ein Tanzlokal  in Westerlin  sollte ein neues Zeitzeugnis bringen. Günter Wirth tanzte mit einem Mädchen und da seine Eltern für zwei

Tage bei Bekannten waren,  hatte er sturmfreie Bude  und nahm sie mit  in seine Ruinenwohnung.  Dort fand sie sich gleich heimisch.

Da die Familie Wirth  keine Küche meht hatte, stand provisorisch  ein einfacher Herd im Flur.  Erika nam ein Küchenblech und suchte sich ein paae Sachen  zusammen, um einen Blechkuchen zu backen. So ganz gelang es ihr nicht, denn er wurde steinhart.

 

Beim Abschied am Mogen gab sie ihm ihre Adresse.  Einige Tage später macht er sich auf zu der auf dem Zettel stehenden Adresse. Das Haus stand im vornehmen Friedenau,  hatte eine schöne alte Stuckfasse  und einen Dienstboteneingang neben der Treppe,  die zur Haustür führte. Er fand erst nach eifrigem Suchen ihr Zuhause. Es war ein  mit Holzbrettern abgetrennter Bereich unter der Haus- treppe zum ersten Stock,  gerade groß genug für ein Bett und einige Kleinigkeiten. Günter Wirth war schockiert,  aber der Eigentümer

des Hauses und die mußte Baupolizei mußten  jes ja genehmigt haben. 

 

Erika hatte hinter dem Bretterverschlag ein eigenes Zuhause, weg von den Eltern. Günter Wirth hatte ja  einiges erlebt, aber so etwas noch nicht.

 

ENDE  (fertiggestellt am 28.5.2018)  FERTIG***