Günter Wirth
Günter Wirth

1949: Spree City Stompers

Die Spree-City-Stompers waren vom Wirt der Kajüte und Günter Wirth in die Jazz-Gaststätte aufgenommen worden. Die Kajüte er-hielt mehr und mehr Zulauf und wurde eine Konkurenz zur Badewanne in der Nürnberger Straße. Die Studenten der HfBK und der Ingenieur-Akademie brachten auch hier Günter Wirth als ´chief´ beim Puplikum in Umlauf. An jedem Samstag  machten sie für das Volk eine Tombola, wobei eine Jazzplatte abgespielt wurde und die Gäste den Vornamen des Bandleaders raten mußten.  In der Folge räumte ´chief´ alle Platten ab. Aber einmal wurde eine New Orleans Platte der Creole Jazz Band gespielt und es wurde King als Vornahme von Oliver genannt. Günter Wirth protestierte und nannte Joseph Natan als Vornahmen. Er hatte Recht, denn King war nur sein Spitznahme. Auch diese Platte hatte ´chief´ gewonnen. In der Kajüte lernte er Frederick, den Sohn des norwegischen Diplo- maten Generaral Collin kennen (mehr unter Zeitzeugen Frederick )

 

Der Wirt stellte 1954 zu seiner Unterstützung einen ehemaligen Polizisten als Geschätsführer ein, der sich nach Baupolizeilicher

Schließung der Kajüte selbständig machte und selbst eine Jazz-Gaststätte in Schöneberg unter dem Nahmen Eierschale eröffnete. Günter Wirth war nur ein einziges Mal da. Das Milieu gefiel ihm ganz und garnicht. Aber es sollte dennoch für ihn ein Erfolg werden, denn er lernte dort Uta Bischoff kennen und bekam durch sie Zugang zum Majakowski Ring (sie dort!).

 

ENDE