Günter Wirth
Günter Wirth
1942 Unteroffizier Heinrich Wirth (40) beim OKH im Bendler Block (ganz hinten rechts)

1942 Heinrich im OKH Bendler Block

Heinrich Wirth    kam als Unteroffizer vom Einsatz der Vermessungstruppe an der französichen Antlantikküste zurück.  Seine Sehkraft der Augen hatte sich so verschlechtert, daß er 1942 an das OKH in Berlin in den Bendlerblock (Schöneberg) versetzt wurde.

 

Günter Wirth (10)  holte oft  seinen Vater nach Dienstschluß ab. Auf dem Rückweg zu Fuß nach Hause  in die Tauroggener Straße 40 wunderte er sich oft,  daß sein Vater   mehrmals  stehen blieb  und sich ein Schaufenster ansah.  Ein Fenster mit Damenunterwäsche oder an einen anderen Laden. Was gab es da zu sehen? Erst später bekam er mit, daß er stehen blieb, weil ihm ein SS-Mann entge-

gen kam,  den er nicht  grüßen wollte.  Den Grund hat er ihm nie mitgeteilt.  Er hatte ihn auch nie danach gefragt.   Aber zwischen der Wehrmacht und der SS war immer ein differenzierter Umgang

 

Heinrich Wirth wurde zum Wachtmeister (Feldwebel) befördert  und  erhielt Urlaub, um sich von seiner Familie zu verabschieden, die 

nach Preußisch-Holland in Ostpreußen evekuiert wurde .

 

Dann aber kamen  die Luftangriffe der Engländer immer öfter und nicht nur des Nachts. Nun auch tagsüger.  Die Behörden begannen mit der  Evakuierung der Schulen. Günter´s Friesen-Oberrealschule in der Charlottenburger Osnabrückner Straße  wurde mit Lehrern und Familienangehörigen, Mütter, Großeltern un Kleinkindern, evakuiert. Für sie war Preuißisch-Holland in Ostpreüßen,  dicht  an der Grenze  zu Westpreußen  ausersehen worden.  Wegen  Güntert´s Mutter  Schwerbeschädigung   durfte ihre Mutter,  seine Oma Luise Ölberg, mit dem Transport mitfahren.

 

 1943 wurde  dem Staabsfeldmeister Heinric Wirth das Kriegsverdienstkreuz 2.Klasse mit Schwertern verliehen.

1942 Stabswachtmeister Heinrich Wirth am Spreeufer
1942 Oberstabsfeldwebel (Oberfeldwebel) Heinrich Wirth (40) Hrich Wirth zu Besuch in Preußisch-Holland