Günter Wirth
Günter Wirth

1924: Clara´s Heirat am 11.5.1924

Claras Geburtshaus Tauroggener Straße 40 Ecke Mindener Straße 22 zum Ende des 18. Jahrhundert.

 

Clara Else Gertrud Wirth (5.10.1900-18.7.1988), geborene Ölberg,  wurde am  5. November 1900 als zweite Tochter  nach Hanna (9.

1.1878-22.6.1976) von Luise Ölberg, geborene  Klost,  und Karl Ölberg,  einem  Kunstmöbeltischler  in Berlin-Charlottenburg geboren und wurde am 25.12. in der Trinitatiskirche  auf die Namen   Clara Else Gertrud Ölberg getauft.  Die Familie lebte  in einer dreieinhalb Zimmerwohnung  im dritten Stockwerk  eines Eckhauses Tauroggener Straße 40 / Mindener Straße 22  Karl hatte das halbe Zimmer

eine  Mädchenkammer, für sein Hobby der Kanarienvogelzucht  mit Käfigen vollgestopft. Sie reichten von der Flurwand  bis zur Wand

zum Hof hin und vom Fußboden bis zur Zimmerdecke. Für die Wohnräume und das Schlafzimmer hatte er alle Möbel und Wanduh- n elbst gefertigt.

 

Clara wrde in die IV. Gemeindeschule zu Charlottenburg  eingeschult und begann nach Abschluß ihre Ausbildung. Die Zeit nach dem

ersten Weltkrieg war schwierig  und die wechselte  mehmals  ihre Arbeitsstelle.  Am 11. Februar 1924  fand sie endlch eine Stelle  als

Verkäuferin bei der Firma A. Wertheim  und blieb dort bis zum 30. April 1929.  Sie hatte den Geometer Heinrich Wirth  kennen gelernt und sie wollten heiraten. Heinrich Wirth wohnte noch bei seinen Eltern Otto und Emma Wirth im Wedding, Müllerstraße 184.

 

Am 11. Mai 1929  fand die Heirat statt.  Sie zogen  jungvermählt  in der Wohnung von Carl und Luise Ölberg  in der Charlottemburger Tauroggener Straße 40 ein.

 

Die Wohnung war im Vorderhaus der dritten Etage  und hatte eine Küche mit Speisekammer, Badezimmer mit Kohleofen und Wanne und Toilette, ein Erkerzimmer als Schlafzimmer mit Veranda zur Tauroggener Straße  und der Erker mit Blick in die Mindener Straße,

ein Wohnzimmer mit Balkon,  ein Zimmer zur Straße hin mit nur 1 Fenster, das nach dem Ableben  von Carl, Oma Luises  alleinniges Zimmer mit den  vielen selbst gebauten Möbeln  des Tischlermeisters Carl Ölberg wurde,  und eine Mädchenkammer  mii Blick in den Hof, die zur Aufzucht  der Kanarienvögel  gedient hatte. 

 

 

ENDE  (Feritg gestellt am 21.6.2018)  FERTIG