Günter Wirth
Günter Wirth
Die 3 Cousins Arno Manske (links), Günter Wirth (mitte), und Heinrich Weber (rechts)

Cousin Arno Manske (14.3.1929-26.2.1990)  Arno,  der Sohn von Erich Manske und Johanna Manske, geborene Ölberg, wurde am 14. März 1929 geboren und ist am 16. Februar 1990 in Lobetal/Bernau gestorben. Er kam als Mongoiloit zur Welt und Helgas Eltern meinten, er wäre im Suff gezeugt. Sein voller Name ist Arno Erich Ortwin Manske. Nach dem Tot seiner Eltern kam er in Pflege und zuletzt in ein Heim in Lobetal, wo er am 16.Februar 1990 verstarb.

Das Foto zeigt Arno Manske (11) und Günter Wirth (8) und Heinz Weber (13). 

 

Arno Manske lebte mit seinen Eltern in Charlottenburg, in der Herschel Staße zwischen Olbers- und Kamminer Straße. Er war drei Jahre älter als Günter Wirth und stärker, vor allem dann, wenn mal die Pferde mit ihm durchgingen. Er trug stets wo er auch ging, eine Aktentasche mit sich. Sie war leicht, denn er hatte nur wenige aus Illustrierten heraugerissenen Frauenfotos dadrin und zeigte gern und immer wieder auf eine Stelle zwischen ihren Beinen. Einmal bekam Günter Wirth mit, wie Erich seine Frau anschrie, " ja, wenn du dich so präsentierst  ist es auch kein Wunder",  da soll Arno über seine Mutter hergefallen sein.

Erich war Beamter im Westberliner Rathaus Charlottenburg und kaufte oder Baute ein kleines Einfamilienhaus in Falkensee mit einem Grundstück, das nach dem Krieg sowjetisch wurde. Großmutter Luise mußte oft dort im Garten helfen.

Auf Umwegen kam er, als die DDR die Grenzen dicht gemacht hatte und eine direkte Busfahrt nach Spandau (Westberlin) nicht mehr möglich war, über den Grenzbahnhof Friedrichstraße nach Charlottenburg.  

Erich besuchte Luise öfters in der zerstörten Wohnung, ging in Omas Zimmer und schloß die Tür hinter sich. Später bekam Luises Tochter Clara  mit, daß er sie anhielt, ihr Testament zu machen. Darin war zu lesen, daß sie nach ihrem Ableben ihre ganzen verbliebenen Möbel und das Geschirr uns vermacht, ihr eventuellen Finanzen aber den Manskes. Als Heinrich und Clara mit Luise darüber sprachen, wollte sie ein neues Testament machen und mit Hiffe des Landgerichts und einer Angestellten, die sich über den Gesundheits- und Geisteszustand von Luise Ölberg zu informieren hatte, wurde ein solches gemacht.

 

Nach der Beerdigung von Oma Luise am 3. September 1965 hat Günter Wirth und seine Eltern die Familie Manske nie mehr gesehen.

 

Übrigens: Erich Manske war Beamter im Westberliner Rathaus Charlottenburg, da er aber seinen Wohnsitz im Osten, in Falkensee hatte, zehlte man ihm sein Gehalt nur zu 20 % in Westmark aus, die restlichen 80 % in Ostmark. Von den restlichen 80 % Ostmark ließ es sich in Falkensee gut leben, die 20 % Wesrmark legte er in der westberliner Bank Gesellschaft Berlin an, die in den 32 Jahren bis zu der Summe von 209.609,08 Euro anwuchs. Alleiniger Erbe war Arno Manske.

 

Arno Manske starb 61jährig am 26.Februar 1990 in einem Heim in Lobetal/Bernau. Die 209.609,08 € wurden zu vier Teilen aufgeteilt. Die Hälfte erbte Günter Wirth, der einzige Sohn von Clara Wirth, der jüngeren Schwester Von Johanna Manzke. Die andere Hälfte erbte Günter With´s Cousine Sieglinde Kasbaum und zwei Söhne von Erich Manzke, zu denen die Familie Clara und Heinrich Wirth keine Beziehung hatte.

 

Johanna und Erich Manske katten zwei Zwillinge am 15.Dezember 1928 geboren, die Familie Wirth nie kennen lernten.

Franz Wolfgang Manzke hat später, um 2000 in Hofbieber, Haus Türkenbund,  App.26, gewohnt.

Georg Peter Manzke wohnte 2000 in Queensland/Australien, 37 Kalara Street, Macleay Island 4184. 

 

Erich Manske starb am 7. Dezember 1973 in Staaken (Falkensee):

Johanna Manske, geborene Ölberg, starb am 22. Juli 1972 im

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