Günter Wirth
Günter Wirth

  Cousin 1927: Heinrich Weber

Auf dem Foto von links nach rechts.Vater Heinrich Wirth (20.9.1902), Mutter Clar Wirth (5.10.1900-18.7.1988),Unbekannte Frau, , Cousin Heinz Weber (13.8.1927), seine Mutter Tante Else  (3.1.1899-  ?  ), Oma Emma Wirth (28.11.1874-  ?  ), Cousin Heinz Weber, geb. Wirth (13.8.1927-..?..),

 

Tante Lotte Wirth (....),  Onkel Otto Wirth ( ......), Nichte Heike Weber (.........), Unbekannte Frau,  Enkel Heman,  Sohn von Helga Sager geborene Wirth.

 

Heinz Weber, der Cousin von Günter Wirth  wurde am 13. August 1927 geboren und auf Wunsch von Heinrich Wirth  auf den Namen Heinrich getauft.    Auf Wunsch seiner späteren Ehefrau Gitti Weber,  geboren am 1. März 1927, die den Namen Heinrich altertümlich

fand, nannte sie ihn fortan immer Heinz, auch schon deshalb weil ihr eigener Bruder auch Heinz hieß.

 

Onkel Otto Wirth  hatte den kleinen "Heinemann"  wie er als Kind immer genannt wurde  ohne sein zutun  angehängt bekommen  und und  war nicht sehr erfreut darüber. Als er (29) mit seinem Neffen, dem kleinen Heinemann, (2)  einen langen Spaziergang von Tegel

bis nach Wedding machte,  hatte der kleine Junge die Nase voll  und lehnte fortan alle Spaziergänge mit seinem Onkel Otto  ab . 

 

Als Heinz Weber  aus den Kinderschuhen  herausgewachsen war  kam er in den  Ruderclub Nordstern  und wurde mit 14 Jahren  als "Püppifax"  wegen seines geringen Gewichts und geringer Masse  ein beliebter und begehrter Begleiter  der Ruderer.  Denn mit mehr Masse wurden die Boote langsamer.

 

Der Ruderclub Nordstern  wurde mit dem linken Ruderclub zusammen gelegt wodurch das Gelände größer wurde.  Ein  weiterer Club wurde integriert und ein neuer Name "Ruderclub Tegel" gefunden. Das Clubhaus,  bei dem der Vermessungstechniker Heinrich Wirth zum Erstellen viel beigetragen hatte, blieb bestehen.  

 

Günter Wirth  kannte Heinrich Weber nur als  Heinemann  und erfuhr erst später, daß er als  Heinrich Weber getauft wurde.  Heinrich Weber  blieb noch Ruderer  im Ruderclub Tegel bis er zum Arbeitsdienst eingezogen  wurde und 1944  bei den Engländern in Gefan-

genschaft geriet.

Heinjz Webers Vater Max Weber  wolle 1945 die Lage erkunden und steckte seinen Kopf im Hausflur durch den Türspalt. Ein sowjetischer oder deutscher Scharfschütze erschoß ihn.

Nach Familie Wirth´s Rückkehr von Saalfeld in die Ruinenstad Berlin und in ihr zerstörtes Haus, waren sie oft bei Oma Emma und Tante Else im Kolonialwarenladen in der Nazateth-Kirch-Straße. Heinemann hatte dort im Flur auf der linken Seite ein Regal mit Spielsachen aus denen er herausgewachsen war, darunter eine Zigarrenkiste mit flachen Zinnfiguren, die es Günter Wirth besonders

angeatan hatte, wenn immer es ging, nahm er die Kiste und spielte mit ihnen auf den Küchentisch. Oma Emma hatte für ihren Neffen Günter immer eine saure Gurke für seine linke Hand und eine Wurst für seine rechte.

 

Heinjz Webers Vater Max Weber  wolle 1945 die Lage erkunden und steckte seinen Kopf im Hausflur durch den Türspalt. Ein sowjetischer oder deutscher Scharfschütze erschoß ihn.

 

Nach seiner Entlassung aus Britischer Gefangenschaft bekamHeinrich Weber durch seinen Onkel Ottto Wirth eine Anstellung in einem Charlotenburger Verwaltungamt und heiratete Gitti (1.3.1927) aus Hennigsdor

 

Er verstarb am ...........in ..........

 

ENDE