Günter Wirth
Günter Wirth

1889:  Onkel Otto Wirth

1889: Onkel Otto Wirth (20.12.1889 - Dezember 1975) wurde von Emma Wirth (28.11.1874 - Januar 1974) am 20.12.1889 geboren. Er war ein 

Frühchen und aus Mangel an Betten mußte für ihn eine Schublade der Kommde frei gemacht werden. Er verdiente  sich sein Taschengeld mit dem Verkauf von Süßigkeiten in einem Kino.

 

Die Familien von  Otto  und Heinrich Wirth waren Mitglieder im Ruder-Club Nordstern in Tegel. Ebenfalls Günter Wirth´s Cousin Heinrich  ´Heinemann` Weber.

Otto und Heinrich Wirth  hatten sich gemeinsam ein schönes Sportruderboot gekauft, das als Einer mit  (Steuermann)  bzw. Zweier ohne (Steuermann) gerudert werden konnte und regattafähig war.

 

Otto  heiratete am 8.5.1926  Charlotte "Lotte" Wirth, geborene Linke (11.5.1902 -  ?  ). Sie ist im gleichen Alter wie Günter Wirth´s Vater (Heinrich Wirth (20.7.1902 - 9.1.1978). Zur Hochzeit schenkte ihr Heinrich Wirth die Hälfte Anteil am Ruderboot und

ruderte selbst nicht mehr. Dafür ruderte Onkel Otto Wirth (20.12.1889..-. Dezember 1975 ) immer und nahm seine Frau Charlotte (11.5.1902 --?..) alls Steuermann mit. Als Ihre Tochter Helga Wirth 1930 geboren wurde, mußte auch sie nun mit ins Boot. Sie banden dem Mädchen nie einen Schwimmgürtel um, was heute nicht mehr sein darf. Nach etwa zwei Jahren mußte Otto Wirth aus gesundheitlichen Gründen die Ruderei aufgeben. Da Helga Wirth kein Interesse an der Ruderei hatte, kam das Boot in das Erdgeschoß des Ruderclubs und setzte Staub an. Als sie erwachsen war und studierte, wurde das Booot schließlich verkauft. Aber auch Günter Wirth hatte für den Rudersport kein Interesse. Er war mit seinem Studium und der Kunst vollends ausgelastet. Wenn er mal aufs Wasser wollte, hatte er mehr Spaß am Paddeln mit einem herkömlichen Ruderboot. 

 

Otto und Lotte wohnten zusammen in Berlin-Mitte in der Kleine Rosenthaler Straße 2, einer ziemlich dunklen  Wohnung, an die sich Günter Wirth noch gut erinnern kann. Die Wohnung gehörte Opa Arthur Linke und nach dessen Tot Lottes Bruder Franz Linke. Im April 1945 beging er mit seiner Familie, seiner Frau und zwei Töchter, eine Aktion der Selbsttötung, bei der er starb, aber seine Frau und beide Mädchen überlebten. Dank der Bemühungen polnischer Soldaten wurden alle drei ins Leben zurückgeholt.

 

Charlotte kaufte 1937/38 ein 600 qm großes Grundstück von den Nachfahren der Humbodt, einer Familie von Heinz, die noch heute im Schloss Tegel als Eigentümer leben. Charlotte Wirth war also die grundamtlich eingetragende Eigentümerin.

                                            

Das Grundstück lag zwischen der Sechserbrücke, einer reinen Fußgängerbrücke an der Enfahrt in den Tegeler Hafen und einem Park. Das Grundstück wurde mit einem sehr geräumigen Einfamilienhaus bebaut und die Familie Wirth konnte 1939 einziehen.

Die Straße hatte erst die Nr.145 und wurde später als Schickstraße getauft. Das Haus bekam die Nr. 10.

 

Es ist ein geräumiges Einfamilienhaus mit Keller und eingebauter Garage im Erdgeschoß. Der dort abgestellte Opel wurde nicht kriegsdienstlich verpflichtet. Ferner waren im Erdgeschoß und der ersten Etage ein Bad, zwei Toiletten und fünf geräumigen Wohnräume. Unter dem Dach war der große Trockenbodenraum bzw.ein zusätzlicher Ausbauraum.

 

Das Haus steht nach fast 80 Jahren noch, dürfte aber sehr renovierungsbedürftig sein. Als es verkauft wurde, lebte Charlotte bereits nach Ottos Tod im Dezember 1975 in einem Seniorenheim in der Clayallee

 

Im April 1945 wurde Tegel von den Russen besetzt und ihr Haus nach der Schändung von Frau und  Tochter beschlagnahmt. Als die Franzosen die Russen in Tegel  ablösten, blieb es bis 1947 noch von den Franzosen  besetzt. Zu den wechselnden Einquartierungen der Franzosen hatte die Famie Wirth stets einen guten freundschaftlichen Kontakt.

 

Otto Wirth übernahm nach dem Krieg die Hausverwaltung für mehrere Tegeler Häuser, wobei ihm sein Bruder als Geometer und manchmal auch sein Neffe Günter beim Ausmessen der Räumlichkeiten halfen.

 

Otto und Heinrich Wirth  trafen sich nach dem Krieg mit ihren Familen noch öfters im Ruderclub. Alle Feste und Feiern wurden im Club abgehalten. Otto´s Frau Charlotte hatte dadurch weniger Arbeit, der Fußboden zu Hause blieb sauber, und es war auch billiger, denn die Gäste zahlten beim Gastwirt.

 

Otto Wirth verstarb am ...........

 

ENDE

 

 

 

 

Heinemann, nur unter diesem Namen war Heinrich ´Heini´ Weber Güter Wirth bekannt, blieb noch weiter Ruderer bis er zum Arbeitsdient eingezogen wurde und in Gefangenschaft geriet.

 

Heinemann hatte im Flur des Kolonialheschäftesin von Emma Wirth und Tochter Else Weber in der Nazarthekiirchstraße ein Regal mit Spielsachen, darunter einen Zigarrenkasten, voll mit flachen Zinnfiguen. Wenn immer Günter Wirth bei Oma Emma war, spielte er mit ihnrnen. Oma Emma hatte stets eine saure Gurke für seine linke Hand und eine Wurst für seine recht

 

Helga hatte in ihrem Zimmer ihre Spielsachen und unter anderem einen kleinen herrlich glänzenden Messingkrug und da muß wohl seine Liebe zu Miniaturen, die sein ganzes weitere Leben begleideten, erwacht sein. Günter Wirth klaute ihn ihr und behauptete später, ihn in einem Geschäft in der Kaiserein-Augusta-Alle gekauft zu haben, was ihm aber keiner abnahm.

 

Helga Wirth heiratete später  einen Indischen Iinterational tätigen Geschäftsmann  Vidia Sager  und gingen nach Indien.  Sie schenkten zwei Kindern diie Welt, einem Sohn Heman und einer Tochte

 

Heinrich und sein Bruder Otto Wirth  trafen sich nach dem Krieg mit ihren Familen noch öfters im Ruderclub. Alle Feste und Feiern wurden im Club abgehalten. 

Für die Treffen im Ruderclub hatte Charlotte "Lotte" weniger Arbeit, der Fußboden zu Hause blieb sauber, und es war auch billiger, denn die Gäste zahlten beim Gastwirt.

 

Die Falilien  von  Otto  und Heinrich Wirth waren Mitglieder iim Ruder-Club Nordstern in Tegel. Ebenfalls Günter Wirths Cousin "Heini". Sein Taufpate war Heinrich Wirth, der auch Taufpate von Helga Wirh wurde,

 

Otto und Heinrich Wirth  hatten sich gemeinsan  ein schönes Sportruderboot gekauft, das als Einer mit  (Steuermann)  bzw. Zweier ohne (Steuemann) gerudert werden konnte und regattafähi

 

Als Charlotte Wirth, die Mutter von Cousine Helga, geboren wurde und sich mit Otto Wirth verheiratete, schenkte ihr zur Hochzeit  Heinrich Wirth seinen Anteil am Boot und ruderte selbst nicht mehr. Dafür ruderte Onkel Otto Wirth immer und nahm seine Frau Charlotte alls Steuermann mit. Als Ihre Tochter Helga Wirth 1930 geboren wurde, mußte auch sie nun mit ins Boot. Sie wurde als  "Kielschwein"  auf den Boden zwischen ihre ausgestreckten Beine gesetzt mit Blickrichtung  auf  den Vater Otto. Helga hatte nie 

einen Schwimmgürtel um, was heute nicht mehr sein darf. Nach etwa zwei Jahren mußte Otto Wirth aus gesundheitlichen Gründen die Ruderei aufgeben. Da Helga Wirth kein Interesse an der Ruderei hatte, kam das Boot in das Erdgeschoß des Ruderclubs und setzte Staub an. Als sie erwachsen war und studierte, wurde das Booot schließlich verkauft. Aber auch Günter Wirth hatte für den 

Rudersport kein Interesse. Er war mit der Kunst beschäftigt und wenn er mal aufs Wasser wollte, machte es  ihm mit einem normalen Boot zum einfachen Herrumpaddeln mehnr Spaß.

 

Heinemann, nur unter diesem Namen war Heinrich ´Heini´ Weber Güter Wirth bekannt, blieb noch weiter Ruderer bis er zum Arbeitsdient eingezogen wurde und in Gefangenschaft geriet.

 

Heinemann hatte im Flur des Kolonialheschäftesin von Emma Wirth und Tochter Else Weber in der Nazarthekiirchstraße ein Regal mit Spielsachen, darunter einen Zigarrenkasten, voll mit flachen Zinnfiguen. Wenn immer Günter Wirth bei Oma Emma war, spielte er mit ihnrnen. Oma Emma hatte stets eine saure Gurke für seine linke Hand und eine Wurst für seine recht

 

Helga hatte in ihrem Zimmer ihre Spielsachen und unter anderem einen kleinen herrlich glänzenden Messingkrug und da muß wohl seine Liebe zu Miniaturen, die sein ganzes weitere Leben begleideten, erwacht sein. Günter Wirth klaute ihn ihr und behauptete später, ihn in einem Geschäft in der Kaiserein-Augusta-Alle gekauft zu haben, was ihm aber keiner abnahm.

 

Helga Wirth heiratete später  einen Indischen Iinterational tätigen Geschäftsmann  Vidia Sager  und gingen nach Indien.  Sie schenkten zwei Kindern diie Welt, einem Sohn Heman und einer Tochte

 

Heinrich und sein Bruder Otto Wirth  trafen sich nach dem Krieg mit ihren Familen noch öfters im Ruderclub. Alle Feste und Feiern wurden im Club abgehalten. Auf dem Foto: Heinrich und Clara With, Heini "Heinemann" Weber mit Frau, Tante Else Wirth mit Oma

Emma, Tante Lotte Wirth mit Onkel Otto Wirth, Heike Weber, Helga Sager mit Heman (?).

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