Günter Wirth
Günter Wirth

1874:  Großmutter Emma Wirth

 

Großmutter Emma Wirth

 

Sie wurde am 26. November 1874 geboren und starb 1oo jährig im Januar 1974.

 

 

 

Oma Emma mit ganzer Familie

 

Atf dem Foto von links nach rechts:

Heinrich und Clara Wirth, unbekannt, Heini Weber, seine Mutter Else Weber, Oma Luise Ölberg, Tante Charlotte Wirth mit ihrem Mann Otto Wirth, Heike Weber, Heman Vigar, unbekannt

 

Oma Emma mit ihren Kindern

 

von links nach rechts:

Else Weber, Großmutter Emma Wirth, Heinrich Wirth, Otto Wirth

 

Oma Emma mit ihren Kinder

 

Auf de Foto von links nach rechts:

Otto Wirth, Emma Wirth, Else Weber (geb. Wirth), Heinrich Wirth

1874:  Großmutter  Emma Wirth (27.11.1974-Januar 1974)

Günter Wirths Großmutter Emma Wirth, geborene Hoyme (27.11.1874-Januar 1974) wurde am 27. November 1874 in Mittel-Teutschenthal, eine Gemeinde im Saale-kreis in Sachsen-Anhalt geboren und wurde auf die Namen Emma, Johanna Wirth getauft.

 

Sie hat am 9. Juli 1898 Otto Franz August Wirth (

geheiratet und drei Kinder gezeugt, Otto, Else und Heinrich Wirth. 

 

Sie hatte es nicht immer leicht mit den drei Rangen gehabt.  Einmal soll sie, als es ihr zu dumm wurde, die Drei mit Kartoffelklößen auseinander getrieben haben, die dann ihr Ziel verfehlten und an Wänden und Fenster kleben blieben.

 

Auch die Enkelkinder spielten oft und gern in ihrem Wohnzimmer. Günter erinnert sich, daß die drei Enkelkinder zwischen allen Möbeln Wäscheleinen spannten, sie dann mit Decken aller Art bedeckten und aus dem Zimmer ein riesiges Zelt schufen.

 

ENDE  

                       

 

Else Weber hat den in einer Druckerei arbeitenden Max Weber geheiratet und einen Knaben geezeugt, Heinz Weber ´Heinemann´. Sie war in vielen Dingen sehr versiert und hat sich das Schneidern selbst beigebracht und ohne besondere Ausbildung. Sie wurde sogar so gut, daß sie einen Anzug für Max schneiderte. Als Max arbeitslos wurde, machte sie einen Laden für Kolonialwaren in der   

Weddinger Nazareth-Kirch-Straße auf und bewirtschafte ihn. Der Laden hatte hinten und an seiner linken Seite Wohnzimmer, uind natürlihch auch Küche und Toilette. Auf dem Gruppenfoto sitzt sie mit ihrer Mutter Emma und ihren beiden Brüdern Heinrich und Otto.

 

Heinz Weber kam in den Arbeitsdient und geriet in Gefangenschaft. Sein Vater Max Weber steckte kurz vor Kriegsende seinen Kopt aus der Haustür um die Lage zu peilen und wurde von der SS oder den Sowjets erschossen. Oma Emma wurde ausgebombt und zog zu ihrer Tochter Else Weber in den Laden mit Wohnung. Beide führten das Geschäft weiter.

 

Günter Wirth war mit seiner Mutter Clara Wirth und Großmutter LuiseÖlberg  oft bei Tant Else Weber und halfen ihr die Lebensmittelkarten zu sortieren und die abeschnittenen Marken in die Sammelkarten zu kleben. Jedesmal bekam er von Oma Emma eine saure Gurke in die linke und eine Wurst in die rechte Faust gedrückt. 

 

Die Großmutter Emma Wirth starb 100 jährig im Januar 1974.